17. Oktober 20:00 Uhr — Der Himmel über Berlin

Die Engel Damiel und Cassiel (Bruno Ganz und Otto Sander) treten als Beobachter der Welt, insbesondere Berlins auf. Sie können nicht in das Leben der Menschen eingreifen, können sich ihnen nicht zu erkennen geben, ihnen jedoch neuen Lebensmut einflößen. Der Wunsch, am Leben der Sterblichen teilzuhaben, ist bei Damiel so groß, dass er bereit ist, dafür auf seine Unsterblichkeit zu verzichten. Mit einer antiken Ritterrüstung als Startkapital wird er in die Welt geworfen. In einer Trapezkünstlerin (Solveig Dommartin), die sich scheinbar von der Erdschwere löst, findet er sein Gegenstück.

Neben einer Liebeserklärung an die Menschheit ist der Film eine Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit der Bundesrepublik Deutschland in den 1980er Jahren und mit der deutschen Geschichte.

Gleichzeitig ist der Film ein Zeitdokument der Berliner Stadtlandschaft, insbesondere des seinerzeit brachliegenden Gebietes am Potsdamer Platz vor dem Fall der Berliner Mauer.

Set in Berlin in the late 1980s, toward the end of the Cold War, it follows two angels, Damiel (Bruno Ganz) and Cassiel (Otto Sander), as they roam the city, unseen and unheard by the people, observing and listening to the diverse thoughts of Berliners: a pregnant woman, a painter, a broken man who thinks his girlfriend no longer loves him. Their raison d’être is not that of the stereotypical angel, but as Cassiel says, to „assemble, testify, preserve“ reality. In addition to the story of two angels, the film also is a meditation on Berlin’s past, present, and future. Damiel and Cassiel have always existed as angels; they existed in Berlin before it was a city, and in fact before there were even any humans.

German Trailer