28. November 20:00 Uhr — Goodbye Lenin

Geschichte wird gemacht. Nur für den 21jährigen Alex (Daniel Brühl) geht nichts voran.

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Kurz vor dem Fall der Mauer fällt seine Mutter (Katrin Saß), eine selbstbewusste Bürgerin der DDR, nach einem Herzinfarkt ins Koma – und verschläft den Siegeszug des Kapitalismus. Als sie wie durch ein Wunder nach acht Monaten die Augen wieder aufschlägt, erwacht sie in einem neuen Land. Sie hat nicht miterlebt, wie West-Autos und Fast-Food-Ketten den Osten überrollen, wie Coca Cola Jahrzehnte des Sozialismus einfach wegspült, wie man hastig zusammen wachsen lässt, was zusammen gehört. Erfahren darf sie von alledem nichts: Zu angeschlagen ist ihr schwaches Herz, als dass sie die Aufregung überstehen könnte. Alex ist keine Atempause gegönnt. Um seine Mutter zu retten, muss er nun auf 79 Quadratmetern Plattenbau die DDR wieder auferstehen lassen. Schnell stellt er fest, dass sich dieser Plan schwieriger umsetzen lässt als erwartet…

The film is set in the East Berlin of 1989 . Alexander Kerner’s mother, Christiane Kerner, an ardent supporter of the Socialist Unity Party of Germany, suffers a heart attack when she sees Alex being arrested in an anti-government demonstration and falls into a coma shortly before the fall of the Berlin Wall. After eight months she awakes, but is severely weakened both physically and mentally, and doctors say that any shock may cause another, possibly fatal, attack. Alex realises that her discovery of recent events would be too much for her to bear, and so sets out to maintain the illusion that things are as normal in the German Democratic Republic. To this end, he and his family revert the flat to its previous drab decor, dress in their old clothes, and feed the bed-ridden Christiane new, Western produce from old labeled jars…